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Knusperrhabarber

Rhabarber gedörrt

Es war ein Experiment und es ist dermaßen gelungen, dass ich es natürlich verbloggen muss. Viele von euch haben sicherlich ein Dörrgerät daheim. Das habe ich nicht, dafür aber eine Dörrstufe im Ofen. Die nutze ich sehr oft für Tomaten, zum Trocknen von Kräutern oder Dörren von Zitronenscheiben für Cocktails. Als ich neulich einen Rhabarber-Cocktail gemacht habe, dachte ich „Eigentlich müsste man das mal testen!“ und siehe da. Es hat geklappt. Ich hab den allerdings nicht roh genutzt wegen der Oxalsäure. Aber das seht ihr dann in der Anleitung.

Der Schritt nach dem Zuckerwasser ist übrigens sehr wichtig! Wenn er zu nass ist, pappt er am Backpapier fest.

Für das Kringeldings im Bild unten kamen meine heißgeliebten Schillerlockenformen mal wieder zum Einsatz. Das ist ein bisschen fummelig beim Abmachen, aber als Cocktail-Deko super! Und es müssen zwingend welche sein, die nicht komplett geschlossen sind. Die sind übrigens auch bei den Schillerlocken selbst besser. Die geschlossenen Formen habe ich auch und die sind eine totale Katastrophe, sobald etwas auch nur ein bisschen festklebt. Die anderen, die wesentlich brauchbarer sind, haben zwei sich überlappende Enden, so dass man sie etwas zusammendrücken kann. Dadurch lässt sich alles besser lösen.

Rhabarber gedörrt

Knusperrhabarber

Equipment

  • Ofen, der 60° kann oder Dörrgerät
  • Scharfer (!) Sparschäler

Zutaten
  

  • einige Stangen Rhabarber
  • Wasser
  • Zucker

Anleitungen
 

  • Den Rhabarber putzen und mit dem Sparschäler die Stangen in dünne Streifen schneiden.
  • Diese in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 30 Sekunden ziehen lassen, damit sich die Oxalsäure löst.
  • In einer zweiten Schüssel 3 EL Zucker in 100 ml Wasser auflösen und die Rhabarberstreifen kurz rein tunken.
  • Abtropfen und etwas trocknen lassen und dann entweder ins Dörrgerät packen oder auf ein Blech mit Backpapier bei 60 Grad in den Ofen. Einige Stunden durchtrocknen lassen.
  • Sie ziehen wie alles Gedörrte sehr schnell Feuchtigkeit aus der Luft. Daher gleich konsumieren oder luftdicht verpacken.

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